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Historisches

Farbe ist schon seit Anbeginn der Zeit für den Menschen ein wichtiger Bestandteil seines Lebens gewesen. Als Möglichkeit, sein Wohlbefinden zu steigern, Emotionen zu beeinflussen, sein Aussehen zu verbessern, sein Image zu verstärken oder Aufmerksamkeit zu erregen.
Der Mensch ist von Natur aus am wenigsten mit Farbe geschmückt. Nur an Haaren, Augen, Lippen und an der Haut zeigen wir Farbe. Im Vergleich mit der natürlichen Buntheit der Pflanzen, Tiere oder Mineralien erscheint der Mensch eher farblos, dezent und unauffällig. Aus dieser Farblosigkeit resultiert wohl unser Bedürfnis, unser Zuhause und uns selbst mit farbiger Kleidung zu schmücken.
Tiere und Pflanzen verwenden ihre farbige Pracht, um sich an ihre Lebensumstände anzupassen, z.B. als Überlebens- und Tarntaktiken. Pflanzenblüten und -früchte sind bunt, um Nützlinge (Insekten zur Bestäubung, Fresser zum Samenweitertransport) anzulocken oder um Schädlinge fernzuhalten.
So wie es uns die Natur vormacht so, setzten auch wir Menschen Farben ein, um uns zu tarnen, um uns unserer Umgebung anzupassen oder Aufmerksamkeit zu erregen. Sei es beim anderen Geschlecht, unseren Konkurrenten oder zu anderen Gelegenheiten; oft geschieht das auch unbewusst.






Traditionelle Bemalung der Nuba, Zentral-Sudan, Afrika
Quelle: Rita Willaert, Belgien




Krönungsmantel der römisch-deutschen Kaiser.
Arabisch-normannische Arbeit aus einer sizilianischen Werkstatt des 12. Jahrhunderts.
Quelle: Weltliche Schatzkammer der Wiener Hofburg