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Färberey

Als klassische Hausfärberey, bzw. Stückfärberey, arbeiten wir noch heute wie vor ca. 100 Jahren. In einem alten Waschhafen unter Holzbefeuerung färben wir Wollflocken, Garne und Tücher. Wir färben ausschliesslich mit Färberpflanzen, welche bereits vor dem Mittelalter zum Färben verwendet wurden. Einerseits, weil sich diese über die Jahrhunderte bewährt haben, andererseits weil viel über die Licht- und Waschechtheit bekannt und dokumentiert wurde. Dabei verzichten wir aber auf giftige Zusatzstoffe welche damals teilweise verwendet wurden.

Als Beizmittel kommen bei uns nur Alaun, Essigsauretonerde, Produkte aus dem Weinstein und Eisenbeize zum Einsatz.

Als Färbemittel verwenden wir folgende Färbemittel:

Gelb: Färber-Wau (Reseda luteola L.), Färberkamille (Anthemis tinctoria L.), Küchenzwiebel (Allium cepa), Färberdistel (Carthamus tinctorius L.), Safran (Crocus sativus) und Birke (Betula pendula)

Rot: Krapp (Rubia tinctorum L.), Cochenille (Dactylopius coccus), Färberdistel (Carthamus tinctorius L.) und Rotholz (Caesalpinia sappan)

Blau: Waid (Isatis tinctoria L.), Indigo (Indigofera tinctoria L.), und Blauholz (Haematoxylum campechianum)

Braun: Walnuss (Juglans regia)

Einzelne Farbstoffe werden ausschliesslich für die Seidenfärberey verwendet, andere für das Färben von Wolle.

Einige Färbemittel werden wild gesammelt, andere in unserem Färbegarten kultiviert, und einige weitere werden aus dem Ausland importiert (z.B. Cochenille aus Peru, Indigo aus Indien, Rot- und Blauholz aus Brasilien).

Mehr Informationen über die angewendeten Färberpflanzen finden sie im Bereich Farben







Unsere Hausfärberey,
Sumiswald Juni 2011



Herbst- und Mosstage, Schloss Hallwyl, 15. - 16. Okt. 2011